Rangendinger Orgelkonzert
Tenor, Trompete und Orgel
Für die sehr sensible Klanggebung stand nicht zuletzt auch die perfekte Registerauswahl des Konzertorganisten. Hans-Peter Merz begeisterte sein Publikum auch durch seine hochintelligente Spielweise bei der Darbietung dreier größerer Orgelwerke: "Fantasia in G-Dur" (BWV 572) und "Kommst du nun, Jesu, vom Himmel" (BWV 650, Schüblerchoral) von J.S.Bach und "Carillon de Westminster" (Huldigung an den weltberühmten Glockenschlag der Big Ben in London) von Louis Vierne (1870 - 1937). Insgesamt stellte er zahllose Motive und Themen vor, variierte und kontrapunktierte sie perfekt. Ebenso wurden, den musikalischen Ausdruck steigernd, ungezählte Elemente figuriert, die Figurationen durchgeführt und aufgelöst. Dafür gab es zum Schluss des Kirchenkonzerts minutenlange stehende Ovationen der Zuhörer.

Hohenzollerische Zeitung, 04.11.2005

Münsterkonzert Zwiefalten
Tenor, Trompete und Orgel
Hans-Peter Merz bestach durch Registrierfreudigkeit und ziselierende Umrankungen ungetrübt fließender Läufe. ... Mit perlenden Läufen und Arpeggien, ebenmäßig klaren Klangfolgen und prägnanten Pedalsequenzen zu kühnen Dominantseptimenakkorden stellte der Organist Bachs Fantasie in G-Dur als effektvolles Werk vor.

Schwäbische Zeitung, 26.07.2005

Konzert im Münster Zwiefalten
Tenor, Trompete und Orgel
Organist Hans-Peter Merz tritt mit mehreren solistischen Orgelwerken aus seiner Begleitfunktion heraus. Registrierung, Tempo, Gewichtung von Einzelstimmen und Umsetzung der formalen Anlage: Merz ist ein ebenso bedacht reflektierender Musiker wie virtuoser Spieler, der die Möglichkeiten der Zwiefalter Orgel mit Louis Viernes berühmtem "Carillon de Westminster" voll ausschöpft. Das Geläut der kleinen Glocken erklingt wie durch Nebelschleier, sukzessive inszeniert der Organist ein langsames Aufhellen, eine räumliche Annäherung. Dann der berühmte Glockenschlag des "Big Ben" mit aller Macht des 32-Fuß-Basses - Erhabenheit pur.

Alb-Bote, Münsingen, 26.07.2005

Tübinger Motette
Sopran, Trompete und Orgel
Hans-Peter Merz erwies sich nicht nur als gewandter und einfühlsamer Continuospieler, er betätigte sich auch als Solist. Bei Johann Pachelbels Choralbearbeitung "Allein Gott in der Höh' sei Ehr" erreichte er das erwünschte Gleichgewicht zwischen dem tief liegenden Cantus firmus und den übrigen Stimmen. ... Warum der makellose Virtuose ausgerechnet Präludium und Fuge in f-Moll (534) an den Schluss stellte, war nach dem Vorausgegangenen nicht zu verstehen, doch brachte er alle Qualitäten dieses "Inbegriffs einer instrumentalen Passionsmusik" zu ergreifender Wirkung.

Schwäbisches Tagblatt Tübingen, 01.10.2003

Konzert/Romantisches in St. Josef, Albstadt
Tenor und Orgel
Die vielschichtige Registrierung und die zum Teil virtuosen Läufe setzte Merz hervorragend um.

Zollern-Albkurier, 14.09.2003

Konzert in St. Josef, Albstadt
Horn und Orgel
Dass Krebs ein gelehriger Schüler Bachs war und Hans-Peter Merz ein großartiger Organist erlebte man bei der Tokkata und Fuge in E-Dur des Bachschülers. Großes Pedalsolo, kräftige Akkorde und virtuose Läufe bei einer geschickten Registrierung besonders in der Fuge, prägten dieses Werk und die gelungene Interprätation des Organisten.

Zollern-Alb-Kurier, 20.10.2002

Matinée 2001 Kapellkirche, Albstadt
Kammerorchester, Harfe, Orgel
Den Silberglanz der Orgelstimme brachte Hans-Peter Merz zum Erblühen mit einem fröhlich-festlichen, mitreißend und meisterlich intonierten "Händel", so ganz und gar in die erwartungsfrohe Zeit passend und voller Spielfreude und Temperament musiziert.

Zollern-Alb-Kurier, Dezember 2001